Niveaus
Der Niveau-Frage kommt in der Praxis eine grosse Bedeutung zu. Einerseits ist die Anzahl Niveaus entscheidend dafür, wie gut oder wie schlecht die Klassenunterteilungen sind, das heisst, ob in einer Klasse nur geringe oder recht grosse Unterschiede zwischen den einzelnen Kursteilnehmern bestehen. Je grösser eine Schule ist, desto mehr
Niveaus kann sie anbieten und desto feiner werden die einzelnen Klassenunterteilungen ausfallen. Andererseits kommt der Niveaufrage aber auch in einem anderen Zusammenhang eine sehr grosse Bedeutung zu. Die Annahme vieler Sprachschüler, dass jede Schule zu jeder Jahreszeit jedes Niveau durchführt und sich somit alle Schulen für alle Niveaus eignen, stimmt leider nicht. Die Anzahl der durchgeführten Niveaus hängt von den jeweiligen Schülerzahlen ab.

Da Sprachschulmärkte saisonale Schwankungen aufweisen (Französisch, Italienisch und Spanisch sehr ausgeprägt, Englisch je nach Markt mässig bis ziemlich stark), verändert sich deshalb während des Jahres die Anzahl der Schüler an den meisten Schulen – und damit auch häufig die Anzahl der durchgeführten Niveaus. Dabei kann es dann vorkommen, dass ein Niveau – obwohl es von der betreffenden Schule angeboten wird – mangels Schüler mit entsprechenden Kenntnissen nicht durchgeführt werden kann. Dies trifft in besonderem Masse für extreme Niveaus zu – also für Anfänger oder Schüler mit (sehr) fortgeschrittenen Kenntnissen. Teilweise werden diese Niveaus durch die unregelmässige Nachfrage nicht immer oder nur selten durchgeführt – teilweise werden sie auch gar nicht angeboten. Besonders bei kleineren Schülerzahlen – also bei kleineren Schulen oder in der Nebensaison – kommt es immer wieder vor, dass Niveaus mangels Schüler mit entsprechenden Vorkenntnissen nicht durchgeführt werden können, oder dass aufgrund der kleinen Schülerzahlen recht grobe Niveau-Unterteilungen entstehen.

Schülern mit (sehr) hohen oder tiefen Niveaus raten wir, vor der Buchung
eines Sprachkurses abzuklären, welche Niveaus die betreffende Schule in der Vergangenheit erfahrungsgemäss durchgeführt hat. Wurden zum Beispiel Proficiency-Kurse oder Diplôme Supérieur-Kurse auch durchgeführt, oder blieb es mangels Interessenten nur beim Kursangebot? Dabei zeigt es sich häufig, dass die angebotenen Niveaus (zum Beispiel vom Beginner bis zum fortgeschrittenen Niveau) sich deutlich von den durchgeführten Niveaus unterscheiden können – mit anderen Worten, dass bei weitem nicht alle Niveaus/
Kurse, die angeboten werden, auch durchgeführt werden.

Im Rahmen unserer Vermittlungstätigkeit überprüfen wir regelmässig, welche Schulen welche Niveaus immer, regelmässig, nur unregelmässig oder nie durchgeführt haben. Bezüglich der
Prüfungskurse finden Sie in unserem Katalog nur jene Kurse aufgeführt, die von der betreffenden Schule in der
Vergangenheit regelmässig durchgeführt wurden. Weitere Niveauhinweise gibt es auch in den einzelnen Schulbeschreibungen.

Tipps für Anfänger
Versuchen Sie, wenn möglich, sich vor Ihrem Sprachkurs einige Grundkenntnisse anzueignen. Dabei genügen 30–80 Stunden Unterricht, um viele Anfangsschwierigkeiten aus dem Weg zu räumen und um Ihnen den Einstieg in die Fremdsprache und die neue Umgebung zu erleichtern. Falls dies nicht möglich ist, beachten Sie bitte, welche Schulen Kurse für totale Anfänger anbieten. Beim näheren Hinsehen werden Sie feststellen, dass viele Schulen diese Kurse grundsätzlich nicht – oder nur an bestimmten Daten anbieten.

Tipps für Fortgeschrittene
Damit eine Schule hohe Niveaus durchführen kann, braucht sie genügend Schüler mit entsprechenden Kenntnissen. Da der Anteil der «advanced
students» erfahrungsgemäss recht klein ist, eignen sich deshalb hauptsächlich grosse evtl. auch mittelgrosse Schulen für diese Niveaus. Im Frühling und im Herbst bereiten sich die meisten Schüler im englischen Sprachraum in den «advanced levels» auf das Proficiency vor. Ausserhalb dieser Zeit – vor allem aber im Winter – ist das Angebot an (sehr) hohen Niveaus beschränkt, und in dieser Zeit empfehlen wir hauptsächlich grosse Schulen.

 

zufrieden wieder Heimkehren

 

Niveau/Selbsteinstufung
Anlässlich einer Anmeldung werden Sie von vielen Schulen im Anmeldeformular nach Ihren Vorkenntnissen
gefragt. An den meisten Schulen wird diese Vorinformation zur effizienteren Planung verwendet. Unabhängig von Ihren Angaben auf dem Anmeldeformular werden Sie am ersten Schultag aber einen Einstufungstest absolvieren. Die Angaben auf dem Anmeldeformular haben also keinen verbindlichen Charakter, sondern sind nur als Planungshilfe für die Schulen gedacht.

Wer einen längeren Kurs plant oder wer ein Examen absolvieren will, sollte den benötigten Zeitbedarf in etwa abschätzen können. Um Ihnen eine grobe Selbsteinstufung zu ermöglichen, finden Sie auf den Seite 9–13 eine Niveau-beschreibung sowie einige Angaben zum durchschnittlichen Lerntempo.

Einstufungstest
am ersten Schultag

Am ersten Schultag werden Sie einen mündlichen und/oder schriftlichen Test absolvieren, anhand dessen Sie in eine passende Klasse eingeteilt werden. Falls Sie das Gefühl haben, dass Ihre Klasse zu schwierig oder zu leicht für Sie ist, reden Sie unbedingt mit dem Klassenlehrer oder dem Studienleiter. Warten Sie mit dem Gespräch nicht zu lange, damit eine allfällig notwendige Versetzung möglichst schnell vorgenommen werden kann. Normalerweise kommen Fehleinstufungen eher selten vor, z. B. wenn ein Schüler beim Einstufungstest gemogelt hat, oder wenn ein Teilnehmer vor Jahren gute Kenntnisse hatte, vor dem Kurs aber nicht repetierte und dieses Passivwissen nun sehr schell aktiviert wird.

Schuleigene Zeugnisse
Nach Abschluss eines Kurses – unter der Voraussetzung einer regelmässigen Unterrichtsteilnahme – erhält jeder Kursteilnehmer ein schuleigenes Zertifikat, aus dem sowohl die Kursdauer als auch die erreichte Kenntnisstufe ersichtlich sind. Diese Zertifikate können – in Ermangelung von offiziellen Prüfungsabschlüssen – zum Beispiel auch bei Stellenbewerbungen gut verwendet werden.

stolz das Diplom des Sprachkurses zeigen

 

Dauer einer Lektion
Beim Vergleichen der verschiedenen Schulprogramme sollten Sie berück- sichtigen, dass die Dauer einer Lektion häufig nicht 60 Minuten, sondern zum Teil nur 45, 50 oder 55 Minuten ist. Viele Schulen geben die Kursintensität in Lektionen an - andere aber in Stunden. Um einen fairen Preis-/Leistungsvergleich machen zu können, müssen Sie die Lektionen in Kontaktstunden umrechnen. (Beispiel: 30 Lektionen à 45 Minuten ergeben 22 1/2 Kontaktstunden,siehe Tabelle rechts).

Was für Schulmaterial
müssen Sie mitnehmen?

Notizpapier wird dem Schüler vielfach zur Verfügung gestellt. Dennoch empfiehlt es sich, auch Block und Schreibzeug mitzunehmen. Zur Schulausrüs- tung gehört unbedingt ein guter Dictionnaire. Für sehr fortgeschrittene Schüler wäre ein Spezialdictionnaire (z.B. Englisch/Englisch oder Französisch/Französisch) zu empfehlen. Auch ein Verbenbüchlein mit Konjugation
aller unregelmässigen Verben kann nützlich sein sowie ehemalige Schulbücher mit guten, grammatikalischen Erklärungen, die man bei Bedarf wieder repetieren kann.

Ihre Adresse im Ausland
Ihre Freunde und Familienangehörigen möchten Ihre Postanschrift. Sie können ihnen die Adresse der Gastfamilie oder die der Schule angeben.


– Junge Kursteilnehmer
– Selbständigkeit
– Mindestalter

Jede Schule hat Bestimmungen über das Mindestalter der Kursteilnehmer. Mit diesen Einschränkungen erhofft man sich, seitens der Kursteilnehmer ein Mindestmass an Selbständigkeit und Unabhängigkeit zu erreichen.
Es scheint uns in der Tat sehr wichtig, dass nur selbständige, reife und «erwachsene» Schüler einen Sprachkurs im Ausland absolvieren. Dies gilt insbesondere für Kurse in Übersee.
Jüngere Kursteilnehmer erfahren keine spezielle Behandlung und werden wie Erwachsene behandelt.
Das Mindestalter beträgt deshalb 16 oder 17 Jahre für Kurse in Europa und 18 Jahre für Kurse in Übersee. Ausnahmen sind nicht möglich. Kursteilnehmer, die noch nicht 21 Jahre alt sind, müssen zudem aus rechtlichen Gründen das Anmeldeformular von ihren Eltern unterzeichnen lassen. Für Jugendliche bieten wir auch separate Programme an.

Alterszusammensetzung
An einer internationalen Sprachschule gibt es Schüler aller Altersklassen und Bildungsniveaus. Bei den Schulen für
Erwachsene liegt das Mindestalter – je nach Kurs – zwischen 16 und 18 Jahren. Nach oben gibt es meistens keine Altersbegrenzungen. Statistisch gesehen liegt das Durchschnittsalter etwas über 20 Jahren. Es gibt allerdings bezüglich der Alterszusammensetzung an den einzelnen Schulen und in den einzelnen Kursarten grosse Unterschiede. So sind an gewissen Schulen alle Altersstufen zwischen 16-70 Jahren vertreten [mit einer hohen Anzahl von Schülern um die 20 (plus/minus)] und an anderen Schulen entweder hauptsächlich nur jüngere Studenten (16-20 Jahre) oder eher ältere Schüler (25-35 Jahre). Eine bunte Altersmischung ist unter Umständen interessant und lehrreich. Allerdings darf man dabei nicht vergessen, dass die Bedürfnisse von jüngeren und älteren Kursteilnehmern recht verschieden sein können. Erfahrungsgemäss fühlt sich jedoch ein Grossteil der Studenten unter Mitschülern der eigenen Altersklasse (plus/minus) am wohlsten. Es gibt Schüler, die der Alterszusammensetzung an einer Schule grosse Bedeutung beimessen und ihre Schulwahl nicht zuletzt auch nach diesem Kriterium fällen. Aus diesem Grunde geben wir Ihnen in unserem Katalog häufig Hinweise zu diesem Thema.

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Saisonale Schwankungen
Da die Schulen während den Sommermonaten grössere Schülerzahlen aufweisen als im akademischen Jahr, können Qualitätsschwankungen auftreten. Dieses Phänomen kann leider nicht umgangen werden. Es leuchtet ein, dass die Administration z. B. durch den zusätzlichen Andrang von Schülern bis zum Äussersten belastet wird. Ausserdem ist zu beachten, dass im Sommer meistens auch noch Teilzeitlehrer beigezogen werden. Allerdings gibt es Schulen, die im Sommer nur unwesentlich höhere Schülerzahlen haben und Qualitätsschwankungen deshalb minimal sind. Wer saisonale Qualitätsschwankungen mit Sicherheit umgehen will, plant seinen Sprachkurs mit Vorteil ausserhalb der Hochsaison.

Ganzjahresschulen –
Sommerschulen

Da viele Leute den Unterschied zwischen Ganzjahres- und Sommerschulen nicht kennen, wollen wir kurz darauf eingehen. Ganzjahresschulen sind – wie das Wort sagt – während des ganzen Jahres in Betrieb. Sie haben also eine feste Infrastruktur und sind in vielen Fällen nicht nur Mieter, sondern Eigentümer der Schulräumlichkeiten. Während des Sommers eröffnen einige Ganzjahresschulen zusätzlich noch eine Sommerschule, sodass während dieser Zeit zwei Schulen in Betrieb sind.
Sommerschulen sind – wie das Wort sagt – nur während des Sommers in Betrieb. Die Schulen sind meistens eingemietet und haben, im Gegensatz zu den Ganzjahresschulen, keine ganzjährige Infrastruktur. Ebenfalls im Gegensatz zu den Ganzjahresschulen – die über einen festen Ganzjahreslehrkörper verfügen, arbeiten die Sommerschulen meistens mit Temporärlehrkräften.

Standort einer Schule
Der Standort einer Schule kann sich auf viele Bereiche auswirken, unter anderem auf die verfügbaren Unterkunftsformen, aber auch auf den Schulweg, den Preis der Schule und die Lebenskosten - und vor allem auch auf die Freizeitmöglichkeiten.

Bei der Durchsicht der Schulunterlagen werden Sie feststellen, dass sich die meisten Schulen auf wenige Städte konzentrieren. Es ist kein Zufall, dass sich gewisse Städte zu Hochburgen für Sprachschulen entwickelt haben. In der Regel finden attraktive Städte mit vielseitigen Freizeitmöglichkeiten und grossen Kulturangeboten grosses Interesse bei den Sprachschülern. Auch klimatische Vorteile können eine Stadt in eine Sprachkurshochburg verwandeln.
Wer einen weniger bekannten Kursort sucht, sollte darauf achten, dass es genügend Freizeitmöglichkeiten gibt, vor allem auch während der kalten Jahreszeit. Einige Städte, die sich im Sommer grosser Beliebtheit erfreuen, sind im Winter praktisch tot. Dies gilt vor allem für kleinere und mittlere Städte.
Wer sich für eine Grossstadt entscheidet, muss meistens mit deutlich höheren Schul- und Nebenkosten rechnen.

 

Sprachkurs am weissen sandstrand

 

Der Preis einer Schule
Das Preis-/Leistungsverhältnis einer Schule gibt immer wieder zu Diskussionen Anlass. Ist die Qualität einer Schule vom Preis abhängig, das heisst, sind teure Schulen besser als billige Schulen? Diese Frage lässt sich nicht mit einem generellen «Ja» oder «Nein» beantworten. Dazu muss man zuerst das Umfeld einer Schule kennen, um sich ein Urteil bilden zu können. Preisunterschiede zwischen den Schulen zeigen sich nicht nur in der Unterrichtsqualität, sondern sind vor allem im (sozialen und geschäftlichen) Umfeld einer Schule begründet. Beispielsweise kann der Preis einer Schule durch folgende Faktoren beeinflusst werden:

• Unterricht und Unterkunft
• Schulkonzept
• Schulprogramm
• Saläre der Angestellten und Lehrkräfte
• Effizienz und Organisation
der Schulleitung/Geschäftsführung
• Marketing/Imagepolitik
• Grösse der Schule
• Schuleinrichtungen/Räumlichkeiten
• genauer Standort
• Mieter oder Eigentümer;
falls Eigentümer, seit wie vielen Jahren
• Eigenkapital/Fremdkapitalsituation
• Stiftung oder gewinnorientierte
Unternehmung
• Zusatzleistungen
etc…

Wie Sie sehen, kann der Preis einer Schule durch viele Faktoren beeinflusst werden. Selbstverständlich haben grosse Preisunterschiede eine Begründung, aber häufig haben diese Gründe wenig oder keinen Einfluss auf die Qualität des Produktes. Die wichtigste Frage bei preisgünstigen Schulen lautet also:
Warum sind sie günstig, und wo wird gespart? Falls die Schule einfach besser, beliebter, bekannter, gut geführt und gut finanziert ist, und falls am richtigen Ort gespart wird, kann eine günstige Schule besser sein als eine doppelt so teure.
In diesem Zusammenhang muss sich der Schüler auf seine Vermittlungsagentur verlassen, da er selbst das notwendige Detailwissen nicht hat, um das Preis-/Leistungsverhältnis einer Schule beurteilen zu können. Übrigens geht das nicht nur den Schülern so, sondern auch vielen Vermittlungsstellen.
Es braucht jahrelange persönliche Kontakte und Erfahrung mit einer Schule, um sich dieses Wissen aneignen zu können. Wir unsererseits vermitteln
wenig teure Schulen, da wir im Verlaufe der Jahre genügend preisgünstige
Schulen mit erstklassiger Qualität und bestem Preis-/Leistungsverhältnis gefunden haben.
Bei teuren Schulen muss untersucht werden, worin die Preisdifferenz begründet ist. Falls der Preis, wie manchmal durchaus der Eindruck entstehen kann, aus der Luft gegriffen scheint – oder falls ein Grossteil der Mittel für Werbung und Aquisition, teure Gebäude oder sündhaft teure Mieten/Standort aufgewendet wird, hat dies kaum Einfluss auf die Schulqualität. Auch hier muss geklärt werden, wie der Mehrbetrag ausgegeben wird und wie das Geld eingesetzt wird. Aus unserer Erfahrung kennen wir sehr wenige teure Schulen, die ihre stolzen Kursgebühren und finanziellen Mittel so einsetzen, wie wir das als für unsere Kunden geeignet betrachten.

Bargeld, Kreditkarten
Grundsätzlich sollten Sie nie Ihr gesamtes Geld in Bargeld/Banknoten mitnehmen. Wir empfehlen Ihnen, den grössten Teil Ihrer Geldreserve in Form von Traveller-Chèques mitzunehmen. Auch Maestro-Karten (für Bargeldbezüge) können vielerorts verwendet werden. Diese erhalten Sie in jeder Bankfiliale. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen dringend eine Kreditkarte. Kreditkarten sind im Ausland stark verbreitet und viele Einkäufe oder Vorhaben werden ohne Kreditkarte bedeutend erschwert (z.B. Autos können teilweise nur gegen Vorlage einer Kreditkarte gemietet werden). Kreditkarten sind aber auch in Notfällen äusserst hilfreich – zum Beispiel bei einem Spitalaufenthalt. Um Spitalpflege zu erhalten, werden Kreditkarten oder hohe Bargelddepots verlangt – und Kreditkarten sind da sicher die einfachs- te Zahlungsgarantie. Kreditkarten sind ein Muss für Sprachkurse in Übersee.

Western-Union
24-Std. Geldtransfer

Falls Sie einmal dringend in kürzester Zeit auf Geld angewiesen sein sollten, können Sie mit der Western Union an allen grösseren Schweizer Bahnhöfen Geld in 24 Std. aus der Schweiz an Ihren Kursort überweisen lassen.

Steuern
Bitte beachten Sie, dass Sprachkurse im Rahmen Ihrer Steuerdeklaration - je nach kantonaler Gesetzgebung – bis zu einem bestimmten Betrag abzugsberechtigt sind. Bewahren Sie deshalb Ihre Quittung unbedingt auf.

Visa- und
Einreisebestimmungen

Für die einzelnen Länder gelten unterschiedliche Einreisebestimmungen und/oder Visaregelungen.
Da diese oft monatsweise wechseln, verweisen wir dazu auf unsere speziellen Visainformationen.

Was müssen Sie tun
bei einem längeren Sprachaufenthalt?

Bei einem Sprachaufenthalt – unabhängig von der Dauer – sollten Sie sich mit der Einwohnerkontrolle Ihres Wohnortes in Verbindung setzen und diese über Dauer und Zweck Ihres Aufenthaltes informieren.

Wehrmänner müssen mehrmonatige Sprachkurse/Auslandaufenthalte Ihrem Kommandanten und dem Sektionschef melden, unter Angabe der jeweiligen Kontaktadresse in der Schweiz. Falls sich der Sprachkurs mit dem Militärdienst überschneiden sollte, müssen Sie ein Verschiebungsgesuch einreichen. Bei Sprachaufenthalten von 6 Monaten und länger müssen Sie beim Kreiskommando Ihres Wohnortes Auslandurlaub beantragen. Dieses Gesuch wird von dort automatisch an die bearbeitende Instanz weitergeleitet.

Bitte beachten Sie auch allfällige Meldungen an die Sozialversicherungen (unter Versicherungen).

Andere Länder – andere Sitten
Der Lebensstandard in der Schweiz ist aussergewöhnlich hoch. Wer ins Ausland geht, sollte deshalb anpassungsfähig sein – und zwar meistens nach
«unten». Seien Sie also tolerant mit
Ihrem Gastland, der Schule und der Gastfamilie (oder Unterkunft) und versuchen Sie bitte, die Schweiz für ein paar Monate zu vergessen. Sie befinden sich dann nämlich nicht zu Hause, sondern im Ausland. Wer mit der Einstellung «Bei uns in der Schweiz ist sowieso alles
besser und zudem ...»
einen Sprachkurs plant, der sollte sich alles noch einmal gründlich überlegen. Wer sich nicht an die im Ausland herrschenden Verhältnisse anpassen kann oder will, der sollte unter Umständen besser zu Hause bleiben. All denjenigen, die sich zu einem Sprachkurs entschlossen haben, wünschen wir viel Glück und Erfolg.

 

 

 

 

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spielend leicht eine andere Sprache lernen
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Sprachaufenthalte weltweit - Pro Linguis
Gratis Telefon 0800 777 224
www.prolinguis.ch

Gut zu wissen

Pro Linguis
den daheimgebliebenen berichten was man gelernt hat
spazieren im anderen Land
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