
Die ersten Sprachschulen in Australien/Neuseeland wurden Anfang/Mitte der achtziger Jahre gegründet. Ende der achtziger Jahre und Anfang der neunziger Jahre erlebten Australien und Neuseeland einen eigentlichen Sprachschulboom.
Praktisch über Nacht entstanden Dutzende von Schulen und schon bald gab es in Australien über 100 von der Regierung anerkannte Schulen. Dass ein solcher Boom überhaupt möglich war, ist auf die besondere geografische Lage beider Länder zurückzuführen. Dank den asiatischen Handelspartnern quasi vor der Haustür, einer sehr günstigen Preispolitik und einem sehr aktiven Marketing strömten die asiatischen Kursteilnehmer in grossen Massen an die australischen/neuseeländischen Schulen. Und weil die Rekrutierung in dieser Gegend so einfach war, beschränkte man sich lange Zeit darauf – mit dem Resultat, dass Mitte der neunziger Jahre noch über 9O% aller Kursteilnehmer in Australien/Neuseeland aus Asien kamen.Ein sehr hoher Anteil der Schulen in Australien/Neuseeland befindet sich in asiatischem Besitz.
Mitten in diesem von Asien dominierten Markt gelang es einigen Schulen, langsam aber sicher ein Europa-orientiertes Programm aufzubauen. Der Durchbruch erfolgte auch hier mit der Einführung der Cambridge-Examen. Die Zahl der europäischen Kursteilnehmer stieg stetig an. Heute gibt es an allen wichtigen Kursorten Schulen mit Cambridge-Kursen – und viele davon mit einem respektablen Europa-Anteil. Da die Cambridge-Kurse hauptsächlich von europäischen Schülern gebucht werden – und darunter hauptsächlich von Schweizer Teilnehmern – ist der Schweizer Anteil in allen Cambridge-Kursen in Australien und Neuseeland beträchtlich.

Das Angebot an Europa-orientierten Schulen in Australien und Neuseeland ist trotz der recht hohen Teilnehmerzahlen aus dieser Region nach wie vor recht klein. Etwa ein Dutzend Schulen/Organsiationen in Australien und ein knappes halbes Dutzend in Neuseeland absorbieren den grössten Teil des Schweizer Marktes. Abgesehen von diesen Schulen, denen es gelungen ist, einen beträchtlichen Europaanteil und eine internationale Schülerschaft aufzubauen, beträgt der Asienanteil in beiden Ländern auch heute noch durchschnittlich gegen 8O %. Das heisst, dass der weitaus grösste Teil der Schulen für Schweizer Kursteilnehmer vollkommen uninteressant ist.
Angesichts des hohen Asienanteils an den meisten Schulen kommt der richtigen Schulwahl grosse Bedeutung zu. Alle von uns vermittelten Schulen haben einen beachtlichen Anteil an Europäern – zeitweise beträgt er während der Monate, an denen Cambridge- Kurse angeboten werden, bis zu 50%. Die von uns vertretenen Schulen besitzen einen hohen Marktanteil auf dem Schweizer Markt und bei den Cambridge-Kursen. Vor allem in den höheren Niveaus ist die Schulauswahl bei Cambridge-Kursen sehr beschränkt – nur 3 Schulen stellen in Australien zum Beispiel über 50% der Proficiency-Kandidaten – in Neuseeland stellen 2 Schulen knapp 50 % der Kandidaten.
Unsere Schulauswahl in beiden Ländern beschränkt sich auf die jeweiligen Marktleader und jene Schulen mit hohem Anteil an Europäern und besonders internationalem Publikum.

